my analog journey

four years later

…so fing alles an im Dezember 2015 


  • Filme schwarz-weiß selbst zu entwickeln  war mein Wunsch und Plan und ich hatte kaum Ahnung was ich da tue.

Doch dank dem “www” ist es recht leicht heutzutage an Alle notwendigen Infos zu kommen.


Somit kaufte ich mir Entwicklerdosen, ich glaube es war bei macodirect , Entwickler, Fixierer und den ganzen Krimskrams den man so braucht und war bereit loszulegen!


Fragen über Fragen!!..doch mit viel Geduld fand ich auch immer irgendwie die für mich passenden Antworten;-) 

Welcher Film mit welchem Entwickler harmoniert am besten? 

Auf “filmdev” , eine Plattform für Analog Fotografen, ein idealer Tummelplatz um Rezepte für die verschiedensten Filme und Fotobeispiele gleichermaßen zu finden.

Schnell fand ich die richtigen Tools um all die Fragezeichen in meinem Kopf zu beantworten.

Ich nutze oft die Seite von “Massive Dev Charts” für das ein oder andere Rezept.


Wie gehe ich grundsätzlich vor? da fand ich die Seite von Stefan Heymann extrem informativ und wirklich hilfreich. Nicht nur was Filmentwicklung betrifft! Auch zum Thema Hasselblad ein wahrer Fundus an Infos. 

Danke vielmals an dieser Stelle an Stefan für die unglaublichen Details zu Objektiven, Kameratypen(Hasselblad) und den entscheidenden Tips wie man sich ein gebrauchtes Stück “Schwedenwürfel” eine Hasselblad mit allem Drum und Dran zusammenstellt. 

Was sollte ich unbedingt beachten?  Am besten nicht zu viel, loslegen und Fehler machen und daran wachsen. 

Die Küche wurde zur “Entwicklerküche” umfunktioniert. 

Kodak HC110, Tetanal Super FIX, Spüli und destilliertes Wasser das alles auf 20°C temperieren und los gings.

…achso für die Zeiten nutzte ich eine App Namens “Darkroom Solutions” für Android und Apple Geräte nutzbar… 


WooooW, wie geil ist das denn!.. so in etwa waren meine ersten Worte als ich meinen 1. selbst entwickelten Film nach der Fixierung aus der Dose zog! 

this developer of Kodak HC110 is similar to honey, so be careful

“even tought it looks like honey, keep it off of pancakes ;-)” habe ich einmal in einem Beitrag gelesen und fand die Beschreibung goldrichtig :-)

HC110 dillutionH1+63@20°C for 12min

Tetanal SuperFix 1+4, 20°C for 2minutes, every30sec.(3 rotations)

3/6/12/24 washing

10min. just lying in distilled water 20°C 

ready to dry”


natürlich gab und gibt es die kleinen und auch großen Stolpersteine im Workflow meiner Foto Entwicklung. Aber sie werden weniger!

Jedoch auch schon unterwegs mit der Kamera beim eigentlich wichtigsten Schritt, dem Belichten des Films, geht nicht immer alles glatt. Doch auch hier habe ich mittlerweile ein ganz gutes Gespür dafür entwickelt wie ich belichte(Handbelichtungsmesser) bzw. was ich anmessen muss (Schatten, Mittentöne, etc.) um den entsprechenden Look auf dem Film zu erzeugen. 

Aber was solls! Aus Fehlern lernt man, und so mancher passiert dir danach nie wieder! 

learning by doing fand ich schon immer besser als alles in der Theorie versuchen zu verstehen, um später ja perfekt zu sein! 

Nobody is perfect! 

wow die vielen Ausrufezeichen!


Und wieder diese Fragen: 

Habe ich zu lang oder zu kurz entwickelt? 

Wo sind die highlights? 

Manno sind die Schatten scheiße dunkel!  

Wo kommen diese Flecken in den Schatten her? 

Warum sind die Negative so dünn? 

Wo sind die ganzen Kontraste? 

Wie war das nochmal?…mehr Licht(1-2+Blendenstufen, also anstatt f5,6 besser f4 oder f2,8) beim fotografieren heißt kürzer entwickeln?

…verdammt Film falsch eingelegt und nun nix drauf, und das nach all der Arbeit!

(bei der 500cm durchaus möglich und mir 2 mal passiert) und und und…


auch wenn’s doof klingt aber das ist genau einer der Gründe warum ich den analogen Weg gewählt habe! Es ist ein Abenteuer und ich lerne stets dazu und man weiß nie 100%ig was rauskommt.;-) 

Der für mich jedoch wichtigste Grund ist das entschleunigte Arbeiten. Ein guter Gegenpol zu unserem hektischen Alltag. 


Ich meine ich habe bis dato gerade mal 30 meist 120er Filme entwickelt. Keine 300!   

Und nach diversen Entwicklern HC110, Ilfosol3, Kodak D76, Spur-Acurol N und neuerdings auch Caffenol C-L habe ich das Gefühl ich stehe noch ganz am Anfang….aber völlig uninteressant für mich, denn ich mache es so gut wie ich es kann und habe Spaß dabei;-)


…mit Caffenol,  KodakD76, Spur-Acurol N und One Shot R09 geht es erstmal weiter da sind noch Möglichkeiten offen


CAFFENOL C-L 

Camera and Film:

500cm -Kodak TRIX400@200

Recipe:

Soda, Vitamin C, Instant Kaffee, Jodsalz bei 20°C für 70 min.

Die “braune wohlriechende Brühe” hat wundervolles zum Vorschein gebracht.



…und hier ein Bergger Pancro 400 in D76

shooting details:

500cm

Bergger Pancro 400

Sonar4-150c

f4/125


Recipe:

Kodak D76 stock-9min.@20°C


twentytwo

distagon 4-50c

sonar 4-150c

distagon 4-50c

sonar 4-150c

D76 stock and i was stocked ;-)

ein “geiles Zeug” würde ich sagen, denn wieder einmal habe ich eine gelungene Entwicklung hinbekommen

…auch beim Belichten der 12 frames ist alles richtig gut gelaufen. Vor allem auf der richtigen Seite des Films;-)

es war ein schöner Tag am Lacher See und der Frühling war noch weit entfernt…


it’s always a pleasure to stroll around this lake…. lake laach in the middle of Rhineland Palatinate


500cm
Ilfordfp4Plus125@80ISO

D76stock@20°C for 7min.



Plastics

this concerns us all, do not let our world sink into plastic waste, we have it in our hands every single one…

text and video are from National Geographic

https://www.nationalgeographic.com/environment/2018/07/ocean-plastic-pollution-solutions/?user.testname=photogallery:3

THE WORLD HAS a plastic pollution problem and it’s snowballing—but so is public awareness and action.

Each year, an estimated 18 billion pounds of plastic waste enters the world’s ocean from coastal regions. That’s about equivalent to five grocery bags of plastic trash piled up on every foot of coastline on the planet. All that plastic is causing harm to the creatures that live in the ocean, from coral reefs smothered in bags, to turtles gagging on straws, to whales and seabirds that starve because their bellies are so jammed with bits of plastic that there’s no room for real food.”

https://www.nationalgeographic.com/environment/2018/07/ocean-plastic-pollution-solutions/?user.testname=photogallery:3






twelfth

Januar 2017 auf dem Gasometer in Oberhausen 

500cm  I fujineopanacros100  I fujiprovia100 rdpIII


frame 1 und 2 in black&white

“to the right time on the right place” on top of Gasometer

you can enjoy moments like this…


frame 3 and 4 on slide film

the Gasometer itself some hours later from the ground

a “well formed bright building”  illuminated industrial charm;-) 


details:

Recipe 12  in HC110

dilution1+119@20°C for 20 minutes 

every 3rd minute agitation for 15 seconds

until the 18th minute then 2 minutes rest

at the end of the development time, I moved the tin less

fix as always 1+4 in Tetanal Super Fix 4 minutes 

washing 5I10I20  ilford method

at the end Mirasol2000 and one trop of water 1+400 for one minute with a little agitation

ready to dry


fifteenth

…nach einer Durststrecke im analogen schwarzweiß workflow mal wieder ein Rezept aus meiner “Entwicklerküche” im wahrsten Sinne des Wortes. ;-) 

Rezept 15 folgt nun hier…

die Bilder entstanden im April 2017 in Köln im Forstbotanischen Garten  


Camera

SIX-TL   I  Biometar2.8-80+yellowfilter  I   TMAX400


DilutionB 1+31@20C°for6min.inHC110 

senkrecht nach oben 3 mal und gemütlich auf einer Parkbank sitzend durch die Äste ein anders mal, konnte ich die “Überflieger oder besser Überfahrer” einfangen.


Im Moment wo ich das hier schreibe habe ich Rezept 20 erfolgreich in einem anderen Entwickler(Ilfosol3) erstmalig gemeistert und fühle eine gewisse Freude in mir aufkommen. 

Übung Übung Übung und öfters mal was Neues austesten hat noch nie geschadet.






eleventh

01.2017 AGFA-Isolette2  I  TMAX100@64ISO

HC110 1+39@20°C  5,5min.

am 2. Januar morgens belichtet und nachmittags entwickelt.

Ein ruhiger kalter Januarmorgen, das Jahr gerade mal 2 Tage alt, mit dem Stativ und viel Ruhe so entstanden die ersten Schneebilder in meinem Lieblingsgarten direkt vor der Haustür… ja 50m! liegen wir hoch  und das ist schon ein besonderer Moment…;-) 

kein Filter, kein Schnickschnack, eine große Blendenzahl f11 (kleine Blendenöffnung) und lange Belizeiten von 0,5 bis 4 Sekunden und die Rolle war voll. ;-)




 



tenth

rain, dust, 8°C, perfect weather conditions to take pictures on a cold November morning. In the valley of “Eltz castle”

SIX-TL   I  fujineopanacros100@100ISO  I 

HC110-1+39-20°C-5,5min.

1.min 20I40

2.-5. min. 10I50

stoppbad in 20°C H2O

Fixierbad 1+4 for 4 min.

watering 5I10I20

distilled water+one trop of wedding agent 1+400 without moving a view minutes

ready to dry

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